Zwei Tage lang wurden europäische und asiatische Salamander aus der Specola-Sammlung in Dijon mittels CT-Scan untersucht!

In den letzten zwei Tagen war ich in Dijon und habe mit der unschätzbaren Hilfe von Lauriane Poloni an der GISMO-Bildgebungsplattform des Labors für Biogeowissenschaften der Universität Burgund europäische und asiatische Salamander aus der Specola-Sammlung per CT gescannt. Diese neu gescannten Exemplare werden…

In den letzten zwei Tagen war ich in Dijon und habe mit der unschätzbaren Hilfe von Lauriane Poloni an der GISMO-Bildgebungsplattform des Labors für Biogeowissenschaften der Universität Burgund europäische und asiatische Salamander aus der Specola-Sammlung mittels CT-Scan untersucht. Diese neu gescannten Exemplare werden unseren makroevolutionären Datensatz erweitern und es uns ermöglichen, zu untersuchen, wie Variationen im Lebenszyklus und in den Entwicklungsverläufen (Ontogenese) die Evolution des Salamanderkopfes geprägt haben. Durch die Einbeziehung dieser zusätzlichen Arten hoffen wir, ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge zwischen Entwicklung, Lebenszyklusvielfalt und morphologischer Evolution bei Salamandern zu gewinnen.

Nun folgt der nächste Schritt: Die Segmentierung und Markierung dieser neu gescannten Exemplare, bevor wir sie in unseren stetig wachsenden Datensatz aufnehmen. Das ist ein zeitaufwändiger Prozess, aber jedes neue Exemplar bringt uns der Beantwortung unserer evolutionären Fragen einen Schritt näher. Hoffentlich können wir bald einige spannende neue Ergebnisse präsentieren!

Bleibt dran!

Anne-Claire Fabre
Anne-Claire Fabre

Kurator für Säugetiere am Naturhistorischen Museum Bern und Leiter des Projekts Meta-Morphose.

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